Die Entscheidung:

...... " es kommt meist anderst als man denkt!"

Kaum hatte ich auf die Frage meiner Bekannten geantwortet " Wenn je wieder ein Hund dann nur ein Akita Mädel". Flatterte einige Tage später auch schon eine vierbeinige Bewerberin in mein Mailfach.

Ich sollte mir den Link nur mal "anschauen".

Was ich einige Tage vor mir her schob. Denn ich kenne mich.

Naja wenn wir Frauen schauen ! Ist meist doch schon alles gesagt.

Und genau so war es auch in diesem Fall. Ich mußte einfach nachsehen was die Bekannte mir da ans Herz legte. 

So nahm alles seinen Lauf. Wegen Zuchtverkleinerung sollten mehrere Hunde abgegeben werden. Darunter auch eine 1,5 Jahre alte Akita Hündin. Völlig durch den Wind konnte ich nicht länger das gelesene verdrängen.  Mein Mann meinte ich solle mich doch einfach mal informieren und dann sehen wir weiter. Jedoch glaube ich er wußte nach 20 Jahren Beziehung in welcher Gefahr seine Zeit ohne Rücksicht und Verantwortung war. Trotz allem ermutigte er mich.

Jo da war ich nun. Völlig im Akita Fieber. Ich informierte mich über die Bedeutung Zuchtverkleinerung und über alles was diese Hunde können. Oder eher in diesem Fall was die Hunde nicht können. Denn diese Hunde werden in Schaunen/Ställen oder Bettonbauten in kleinen engen Zwingern gehalten. Meist noch ohne Tageslicht. Mit Futterautomaten und jeglich fehlenden  menschlichen Kontakt.  Nach der Lebensgeschichte dieser Hunde war so gut wie alles geredet.  Die Hündin mußte da raus und zwar schnell.

Da wir vor Enya (unserer Husky Hündin) 11 Jahre lang eine Akita Hündin mit absolut Typischen Rassemerkmalen hatten konnten wir uns schon vorstellen auf was wir uns da einlassen würden.  Aber mit ausrangierten Zuchthündinen hatten wir noch nie etwas zu tun. Dies sollte ein Neuland für mich und meine Familie werden.

Hier sei auch gesagt, wenn es mit Ampei (so soll die neue Hündin heißen) nicht klappt. Und aus dem angebotenen Pflegeplatz doch keine Übernahme werden kann. Haben wir ihr zumindest die Chance gegeben aus der Vermehrerkette raus zu kommen und in einen normalen Haushalt  vermittelt zu werden.

Wie sagte mal ein Bekannter. 

Ein Secondhand Hund ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie was alles drin steckt."

 

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