Leider kam auch irgendwann der 3. Und somit auch der letzte Tag mit unseren Akitafreunden in St. Peter.

 

Morgens trafen wir uns wie schon die letzten beiden Tage auf dem Parkplatz. Heute fuhren nur Frauchen und ich zum Treffen. Mein Herrchen musste arbeiten.

 

Oben an gekommen warteten schon das Schweizer Viererrudel,

Babou

und Shika

mit ihren Zweibeinern auf uns.

Leute ich hab mich so gefreut die Bande auch heute zu sehen, dass ich erst mal mit einem kräftigen „ Hallo!“ alle in meiner Hundesprache begrüßte.

 

Ich fühl mich so wohl in dieser Runde dass ich gleich zu Shika gelaufen bin um sie zu begrüßen. Kurz darauf kamen dann auch Shinny mit ihren Zweibeinern.

Leider nahmen Shinny und Babou heute nicht mehr an unserem Spaziergang teil. Da die Zweibeiner weiter fahren wollten. Der Weg nach Niedersachsen und Luxemburg nimmt einfach einige Stunden in Anspruch und so hielten sie es für besser morgens schon zu fahren.

 

Jedoch nicht ohne ein „das nächste Treffen ist in Niedersachsen und bei Babou in Luxemburg.“

Nach einem witzigen Gruppenfoto verabschiedeten wir uns  sehr herzlich von unseren neu gewonnenen Freunden.

 

Mit dem Rest hatte Navi-Sabine noch einen kleinen Spaziergang geplant und so liefen wir reduziert aber munter auf  neuen Wegen weiter.

Der Weg führte uns heute durch St. Peter.

(Schön an der Straße warten. Wie wir es gelernt haben.)

Man Leute hier war schon morgens so einiges an Zweibeinern auf den Beinen. An der Kirche vorbei über den großen Platz ging es dann durch ein Wohngebiet und wieder raus auf die Wiesen.

 

Weit nach Oben war heute unser Motto, denn irgendwie hörte der Berg nicht auf.

Nach einer Begegnung mit Wanderern und einem Dackel mit menschlichem  Anhang, standen wir nun endlich gaaanz oben.

 

Man hatte man hier eine Traumhafte Aussicht.

 

Über den Dächern von St. Peter

 

Es war ein toller und ruhiger Spaziergang.

Wir liefen an vielen Spaziergängern durch und zogen auch heute die ganze Aufmerksamkeit auf uns Vierbeiner.

Das Viererrudel gab das Tempo an und Hanabi sprang neben uns über die Wiese.

 

Hin und wieder zwickte sie mich auffordernd ins Ohr oder forderte Evo zum Quatsch machen auf. Shika lief gemütlich neben uns her.

 

Auf einer engen Straße kam uns dann noch ein Bauer entgegen mit seinem Hund. Das wir zu 7 wahren beeindruckte weder den Bauern, denn dieser lief weiter auf seiner Weide, noch dessen Rüde. Der hatte nämlich Hanabi in der Nase, welche super gut roch. Auf unser rufen er solle doch bitte seinen Hund zu sich nehmen da wir zwei Rüden und eine läufige Hündin dabei haben, meinte er nur seiner würde nichts machen.

 

Ehrlich es gibt Leute die meinen noch nach Aufforderung ihren Hund unbeeindruckt weiter laufen zu lassen.

Evo machte lauthals klar dass er ja die Pfoten von Hanabi lassen sollte. Hanabi wollte aber den neuen Buben mal genauer anschauen und so tobte Evo noch mehr.

Als der fremde große Hund näher kam und Evos Frauchen nicht noch mehr zurück laufen konnte, stellte sich Hanas Frauchen in den weg und versperrte den Weg.

 

Nach mehrmaliger Aufforderung , was unnötig währe wenn manche Hundehalter ihren Pflichten nach kommen würden, sah der Bauer es dann endlich ein und nahm seinen Hund ohne Halsband am Pelz um ihn abzuführen.

 

Endlich konnten wir unseres Weges gehen und die Hunde konnten sich wieder beruhigen.

 

Nach etlichen Radfahrern kamen wir auf einem Bauernhof an. An einem schmalen Weg trafen wir auf die jungen Bauersleute welche sehr interessiert um unsere Rasse waren.

Für ein kleines Schwätzchen hatten wir ja Zeit .

 

Nach der kurzen Pause ging es dann einen schmalen Weg über eine große Wiese weiter und auch wieder an einem Hof mit einem freilaufenden Hund. Der Berner hatte uns im Auge „Wehe ihr kommt auf meinen Hof !“

Doch in unsere Richtung hat er sich erst bewegt als wir am Hof vorbei waren.

Es war warm und wir sind schon eine ganze Weile gelaufen als wir an einem Brunnen mit frisch Wasser vorbei kamen.

Ist das herrlich !

Cheyenne die alte Dame ließ es sich nicht nehmen hier ein gepflegtes Bad zur Abkühlung zu nehmen.

Zum Glück hatte ich da schon vorher draus getrunken. Grins

Doch lange konnte sie nicht plantschen, denn wir wollten ja weiter laufen.

Los raus da !

 

Es war ein schöner entspannter Rückweg.

Bis……

Wir wieder nach St. Peter rein kamen. Da fing es an mir gar nicht mehr zu gefallen.

Erst mussten wir eine stark befahrenen Straße überqueren. Auf einem schmalen Gehweg passierten uns dann auch noch eine Menschengruppe. Leute ehrlich warum müssen die immer DURCH uns durch laufen ?

Warum können die Menschen nicht einfach nur auf einer Seite gehen anstatt uns von links und rechts zu passieren ?

 

Frauchen versuchte mich gleich auf die linke Seite zu bringen damit ich an der Mauer laufen kann und sie mich von all den Menschen weg halten kann die meist ohne Ankündigung im vorbei laufen über meinen Bärenkopf streicheln.

 

Doof war nur, dass nicht nur die Menschengruppe auf uns zu lief sondern auch noch auf der Straße ein Bus ganz nah an mir durch fuhr. Wer mich kennt weiß das ich Angst vor Bussen und Laster habe. So musste ich meinen Plüschpopo auf den Bürgersteig setzen um einfach zu warten bis alles an mir vorüber ist. Tja nur die anderen liefen weiter da deren Hunde die  vielen Dinge nicht einschüchterten.

Zu meinem ganzen Unwohlsein kam dann auch noch des Geläute der Kirche direkt neben uns.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa !

Hätten die nicht einfach alle warten können bis ich durch war ?

Man ehrlich. So ein K…...

Kaum hatte Frauchen mich durch all das schreckliche Zeug blieb die Gruppe stehen.

Hääääää ??????

Was ist denn jetzt los ? Ich will hier weeeeeg und ihr bleibt stehen ?!

 

Unsere schwangere konnte von al dem Berg auf laufen nicht mehr und so beschlossen sie dass sie und Hanabi mit Frauchen auf dem Platz warteten bis wir anderen mit den Autos sie hier wieder abholten.

 

So liefen wir anderen Hunde noch bis zu den Autos.

Leute ehrlich ICH hätte da auch nicht warten wollen.

Man war ich froh als wir nach noch einer Straßenüberquerung  endlich wieder in ein ruhiges Wohngebiet kamen.

Hier entspannte ich wieder und mein Wadel konnte ich auch wieder ganz entspannt über meinen Rücken rollen.

 

Am Auto an gekommen war aber für heute noch nicht Schluß.

Nein !

Die Schweizer haben einfach beschlossen das ich und mein Frauchen noch zum Mittagessen mit ins Jägerhaus gehen müssen.

 

Ob die wohl nicht wussten dass sie mich und mein Frauchen eh nicht früher los geworden wären. Grins

 

Der Jägerhof empfang uns schon sehr herzlich und auch die Bedienung der vorigen Tage war für freudige Gespräche  zu haben.

Frauchen hat sogar ihren geliebten Jägerhaus Wurstsalat bekommen. Obwohl es diesen normalerweise erst am 14 Uhr zur Vesperplatte gibt. Die Bedienung meinte wir würden schon zu den Stammgästen gehören und da mache der Koch schon mal eine Ausnahme.

Mir war die Ausnahme egal und auch der Wurstsalat.

Ich wollte nur noch Schlafen

und meine Streicheleinheiten abholen.

 

 

Nach tollen Gesprächen  und vielen lustigen Geschichten mussten wir uns dann aber doch alle verabschieden.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge fuhren  wir alle wieder in die weit entfernten zu hause.

 

Aber nicht ohne e-Mails aus zu tauschen und das Versprechen sich wieder zu sehen.

 

Es waren wundervolle drei Tage doch nun bin ich völlig platt.

Und beim nächsten mal erzähle ich euch wie mein Frauchen zu einem zweiten Hund kam. ;-)

 

 

 

 

 

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