Man Leute war das herrlich, als hier noch alles weiß war.

  

Frauchen und ich haben lange Runden gemacht und ich konnte so richtig die Sau, Tschuldigung ! Ich konnte so richtig toben.

(ein mal nach rechts .....)

 

 

( Und ein mal nach links)

Das weiße Kalt ist einfach mein Element.

Ist das herrlich! Frauchen liebt die Wege in denen WIR die ersten Spuren in den Schnee machen. :-)

 

Noch ganz frisch !

Jetzt nicht mehr. Wir waren da ! Lach

 

Ich liebe den Schnee aber auch im Garten . Da hab ich richtig Power. So ganz ohne Leine.

Wo bin ich ?

 

Der Schneehund. Lach

 

Was guckst du ?

 

Häufig treffe ich jetzt meine kleine Freundin Fine am Morgen und wir laufen zusammen. Fine will mich oft zum spielen auffordern und ich ignorier sie einfach.

ABER an dem Morgen als das weiße, kalte Zeug wieder überall auf dem Boden, den Bäumen

und wo noch allem lag,

war ich so richtig voller Power.

Und als ich mit Frauchen die Fine und sein Frauchen in den Reben traf sprang ich ihr mit viel gebelle und gehopse entgegen.

Man hat die große Augen gemacht und ist gleich zu ihrem Frauchen geflüchtet.

„Hilfeeee ! Die Ampei greift mich an !“

Hi hi, ich will doch nur spielen ! Lach

Fines Frauchen  wusste gar nicht was sie machen sollte, denn SO kannte auch sie mich nicht.

Man ich war so richtig zum toben aufgelegt .

Fine hatte einen Mantel an weil sie immer so einen kalten Bauch bekommt.

 

Na wenn die Beine auch so kurz sind !

 

 

Im letzten Training bei meinem Tom hatte dieser Giftköder auserhalb vom Hundeplatz in Schüsseln aus gelegt. Naja also zu den Zweibeinern sagte er es sei Gift und wir Hunde dürfen da auf keinen Fall dran. In wirklichkeit waren es Tonschüsseln in denen leckeres Katzenfutter drin war.

Tom wollte das wir nichts da von fressen und unsere Zweibeiner sollten uns da von abhalten.

Das war vielelicht witzig. Vito frass gleich mal eine Schüssel und Bonnie unser Labradormülleimer J

Mit der super Spürnase, steuerte gleich zielgerade auf die erste Schüssel zu ind leerte diese im Nu.

Bevor ihre Zweibeiner richtig schreien konnten.

Clive war der Kracher, der lief an die Schüsssel und traute sich nach Komando seines Zweibeiners nicht das Gift-Futter an zu rühren.

DER stand sogar mit der Pfote im Katzenfutter, ich glaub der hat sich einfach nur Futter unter die Pfote geklebt um es dann heimlich zu futtern. Denn die Nase kam keinen Zentimeter an das leckere Futter ran.

Ich da gegen schnupperte die Spur ab welche das leckere Futter mir in die  Nase wehte. Kurz vor der Schüssel bremste Frauchen und versuchte mich zu sich zu rufen. Man Leute echt die glaubt doch nicht dass ich bei so einem super, klasse, toll richenden Futter noch auf sie höre ! Tsssss

Ich flippte völlig aus. Was ich allen auf dem Platz bemerkbar machte.Den ich sprang, bellte, fibte und wollte immer nach vorne schießen. Frauchen stand fest auf ihren Beinen, danach ich sie bei den ersten beiden Sprüngen fast aus den Schuhen gekauen habe. Grins

Es war ein Schauspiel für alle und Frauchen hatte echt mit mir zu kämpfen. Tom und Conny lachten sich einen ab auf dem Platz über mein großes Interesse am Gift-Futter.

 

Mein Trainer meinte nur „ Lass sie da ja nicht dran, versuch die Situation um zu leiten.“ LEUTE !!!! Hallo ! IHR glaubt doch nicht dass ich da irgendwas zum umleiten zu lasse ? DA ist das Futter und da bleib ich auch.

 

Als Frauchen merkte sie kann hier nix umleiten, weil ich nur noch Augen für die Schüssel hatte, versuchte sie mit mir erst  mal einen größeren Abstand zwischen mich und die Schüssel zu bekommen. Aber ICH wollte keinen Abstand und so legte ich mich der ganzen Ampei Länge platt auf den Boden und maulte ganz laut.

Frauchen musste mich weg ziehen, denn ich sollte erst mal wieder runter kommen.

Bei al denn danach folgenden Übungen hab ich nie den Blick von der immer weiter entfernten Schüssel abgewand. Ich hatte sie  IMMER im Auge. Hi hi

Zum Schluss der Trainingsstunde durfte dann jeder Hund noch die Spur zu einer Katzenschüssel auf nehmen und alles in ihr auf essen.

Lecker !

Conny meinte Frauchen sollte doch zum „komm“ üben für mich Katzenfutter mit bringen.

Die kommen vielleicht auf Ideen.

 

Der nächste Samstag bei Tom war für uns Hunde recht lässig. Nach einigen wenigen Übungen durften wir noch so richtig toben, denn heute war Kopf- und Augentraining  für die Zweibeiner angesagt.

Unser Trainer hatte ein Video gezeigt welches die Zweibeiner erst mal ganz genau beobachten sollten um dann beim zweiten Durchgang die Körpersignale des Hundes in gewissen Situationen zu deuten. Die klappte sehr gut und die Menschen konnten die Situationen sehr gut einschätzen. Doch wurden auch kleine aber sehr bedeutende Signale des Hundes übersehen. Welche dann Tom erklärte.

Danch wurde die Körperhaltung des Menschen begutachtet und hier kam auch so einiges welches gut erkannt wurde.

Es war eine sehr interessante Trainingsstunde.

 

 

 

 

Also was hat sich sonst noch so bei mir zu hause verändert ?

Ach ja ! ICH !!! Ich hab mich verändert. Ne das mit Herrchen und mir hat sich nicht wirklich entwickelt.

Ich mein ich renn nicht immer gleich weg wenn er kommt. Nur wenn er direkt auf mich zu läuft, dann versuch ich weg zu kommen. Es sei den er sagt „Sitz Ampei!“ Dann kann ich nicht anderst als mich hin  zu setzen.  Neulich als Herrchen auf dem Sofa war hab ich ihn ganz interessiert beobachtet. Und er hat gemahct als ob er mich nicht sehen würde. Aber ich hab alles gesehen, denn das Herrchen meint nämlich er müsse mich ignorieren. Leute das hat mir aber mal gar nicht gepasst und ich bin immer wieder um ihn herum geschlichen wenn er irgendwo saß.

Also ich mein wenn ich mich vor ihm verdrücke ist dies ok. Aber dass der mich ignoriert geht doch nicht. Oder ?

Also zu meiner Änderung zu hause. Die Änderung besteht in meinem Schlafverhalten. In den letzten Jahren bei Frauchen hatte ich immer meine „Verstecke“ in denen ich geschlafen  habe.Oft unter der Treppe auf meinem großen Kissen. Auf dass ich auch lange immer gerannt bin wenn ich die Müllabfuhr gehört habe oder einen Laster. Nun laufe ich nicht mehr in Keller wenn ich die Geräusche dieser Fahrzeuge höre. Sondern ich gehe in meinen Korb im Wohnzimmer.  Seit langem schlafe ich auch nicht mehr unter der Treppe auf dem Platz. Sondern im Wohnzimmer in meinem Korb welcher auch in einer Ecke steht. Zum einen hat er diesen Platz damit ich nicht den vollen Überblick über den ersten Stock habe und zum einen weil ich hier auch etwas aus dem Trubel bin wenn Besuch kommt. Doch in den kühlen Tagen ist auch mein Lieblingsplatz vor der Terrassentüre. Dort liege ich sehr oft.

Seit ungefähr einer Woche liege ich aber mit Vorliebe mitten im Raum. Mal im Wohnzimmer mal mitten im Weg von der Küche ins Esszimmer. Dort kann ich nämlich meine Pfoten richtig  ausstrecken. Mein Korb ist da ja nicht groß genug.

Wenn Frauchen morgens aufwacht lauf ich auch nicht gleich wieder in wieder zu meinen alt gewohnten  Schlafplätzen sondern ich bleib einfach liegen und dreh mich auf den Rücken.

Da muss mich Frauchen dann erst mal richtig knuddeln.

Ja ihr hört richtig. Die Ampei welche sich nicht wirklich gerne anfassen lässt entpupt sich gerade zu richtigen Schmuse Ampei. Ja ich vordere Frauchen richtig auf zum kuscheln und dann drück ich mich richtig an sie ran. Hi hi ! Manchmal fällt sie sogar auf ihren Po weil ich mich sooooo an sie ran drücke.

Ehrlich, ich genieße richtig die Kuschelei mit ihr. 

 

Heute hatten wir bei Tom und Conny unsere all jährliche Weihnachtsfeier und da her durften wir Hunde heute nur mal richtig toben.

Komisch war nur das Frauchen erst mit mir auserhalb des Platzes rum lief. Danach ich auserhalb des Platzes genug geschnuppert hatte und Frauchen mit Connie telefoniert hatte war auch ich auf dem Weg ins innere des Zaunes.

„He Frauchen ! Da ist ja noch meine andere Trainerin Lena !“ Mensch die hatten wir schon lange nicht mehr gesehen und bevor ich auf den Platz durfte sprang ich erst mal am Zaun bellend hoch. Ich hab mich echt tierisch gefreut Lena zu sehen.

Na einer tollen Begrüßung war auch ich im inneren des Geheges.

Aber Leute was war das denn ? Ich kam mit Frauchen auf den Platz und sie leinte mich gleich ab. Mit vollemn Karacho rannte ich auf einen kleinen schwarzen Hund zu und genau so, mit vollem Karacho bremste ich auch wieder vor dem kleinen schwarzen Hund ab.

„Hä ! Frauchen ! Das ist ja gar nicht meine Bonnie ?“

Nun viel es mir auch auf. „DAS ist ja gar nicht MEINE Hundegruppe ?“

Die kleine schwarze Hündin war nicht meine Gruppen Freundin Bonnie sondern eine ganz andere Hündin. Ehe ich mich aus dieser Situation raus ziehen konnte stand auch schon eine etwas ältere große Hündin neben mir. Sie beäugte mich zog leicht die Lefzen und ich schaute schüchtern weg.

Meine Trainerin Connie stand aber auch gleich neben uns und so kam ich gut aus dieser Situation in dem ich nun erst mal Connie begrüßte. Doch nicht lange nach dieser Verwechslung tobte ich mit den neuen Kumpels über den Platz. Vor allem so ein junger schwarzer Rüde hatte gefallen an mir gefunden. ;-)

Als es dann zu regnen an fing und sehr windete ist Frauchen zum Weihnachtstreffen vor gegangen und ich durfte im Auto ausruhen.

Natürlich kam sie nicht ohne ein Weihnachtsgeschenk für mich zurück. 

Ich habs auch gleich gefuttert.

Und zu hause hab ich mit meinem neuen Spielzeug gespielt.

 

So meine Lieben falls wir und nicht mehr sehen oder hören sollten wünsche ich euch allen und euren Lieben eine Frohe Weihnacht und einen Guten Rutsch ins Jahr 2013.

Frauchen und ich freuen uns schon auf viele neue Gästebuch einträge und neue Geschichten von mir in 2013.

Ho ho ho eure Ampei mit Frauchen.

 

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