Ist das herrlich Leute. Ich lieg den ganzen langen Tag nur so rum und beobachte das Treiben auf dem Hof.
Auf der Terrasse, im Garten oder mit meinen Zweibeinern am Pool. Natürlich darf ich nicht IN den Pool. Aber dies käme mir (noch) nicht in den Sinn. Ich bin glücklich einfach nur meinen Zweibeinern beim springen,
schwimmen,
 
tauchen und planschen
 
zu schauen zu dürfen und dies von einem sicheren kühlen und trockenen Schattenplatz aus.
Das einzige was ich hier vermisse sind meine Hundefreunde, denn hier  treffe ich so gut wie keinen. Einen jungen Husky treffe ich hin und wieder im Ort. Der wedelt mich immer freundlich an, aber beschnuppert haben wir uns noch nicht. Was ich auch vermisse sind meine Reben, denn hier gibt es zwar viel Natur aber irgendwie haben die die Wege in die Natur vergessen. Vom Ferienhaus aus gibt es einen kleinen Weg der nur ein kurzes Stück an der Straße lang führt. Aber leider auch nicht sehr weit ins Innere geht und da es in Italien nicht sehr ratsam ist einfach so durch die Felder und Wiesen zu laufen wie bei mir zuhause bleibt uns nur die Möglichkeit  die wenigen Schlangen und Wildschwein sicheren Wege zu gehen.
Da wir aber nicht nur am Pool rum liegen sondern auch etwas von Land und Leute sehen wollen sind wir oft auf der Suche nach neuen Pipimöglichkeiten für mich.
Gestern war so ein Tag und wir sind früh los um unsere ersten Besichtigungen in bella Italia zu starten. Mit meiner Pipirunde war dies natürlich ein Suchspiel, denn entweder war die Wiese zu hoch gewachsen oder es gab keinen Weg, keine Parkmöglichkeit oder es war ein Hof dort platziert. Da wollte Frauchen dann auch nicht mit mir laufen, denn sie traut den italienischen Hofhunden nicht. 
Doch wir hatten dann in einem kleinen Ort einen Weg gefunden der an einem Park entlangführte und selbst an der großen Mähmaschine bin ich ohne große Probleme durch gelaufen
obwohl sie einen mega  Krach machte.
Kurz darauf hatte ich aber eine Pipiwiese soweit das Auge reichte,
denn Herrchen wollte den Garten von Daniel Spörri in Seggiano  besichtigen. Man Leute , dies ist doch ein Spaziergang ganz nach meinem Belieben.
Nur die Sonne hätten die hier in bella italia nicht so auf drehen müssen. Also wegen mir nicht.
Gesehen hab ich auch sehr viel, obwohl ich nicht viel verstanden habe. Warum überall Köpfe auf Säulen waren als menschliche Schwäche
oder warum auf dem Gorillabrückchen Gorillaköpfe
das Brückengeländer zierten  ? Keine Angst hatte ich vor der begehbaren klingenden Skulptur
mit den 400 Aluminiumröhren. Nach einander ist mein Rudel in diesem Wald von Stäben verschwunden und haben Geräusche gemacht. Klar kam da einer nach dem anderen wieder raus
und wir konnten alles weiter besichtigen.
Die Skifahrenden Frösche fand ich nett
vor allem aber galt meine Aufmerksamkeit den vielen hier lebenden Eidechsen. Grins
Die Aussicht bei den Einhörnern fand ich auch sehr nett.
Dort wollte mich auch eine Frau streicheln, aber ich hab es vor gezogen schnell über die kleine Mauer auf die andere Seite zu springen.
Die Frau meinte „Ein sehr stolzer Hund. Lässt sich nicht von jedem streicheln.“ Tja so bin ich. Zwar mehr Vorsicht als stolz, aber es hörte sich doch gut an. Grins
Was mir nicht so behagte war das Studentenzimmer von Daniel Spörri in Paris. Welches der schweitzer Künstler  aus seinen Erinnerungen für den Park nach bebaut hatte. Das Original Zimmer war schief
wie bei einem Seegang auf dem großen Meer und genau so fühlte Hund sich auch beim eintreten in das schiefe Zimmer. Boa Leute ist mir schlecht.
Ich geh mal lieber wieder raus.
 
  Ist dass hier warm. Zum Glück waren in dem Park auch immer wieder Schattenplätze und Verschnaufpausen gab es auch genug. Naja also meine Menschen betrachteten die Skulpturen oder die Aussicht und ich genoss es einfach mal meine kleine Runde meine Augen zu schließen.
Oder aus Bächen zu trinken.
Als wir dann ans Ende der Ausstellung kamen rechnete Frauchen schon damit, dass ich in den Teich mit den Kriegern der Nacht baden gehe.
So einen Gang hatte ich drauf dort hin zu kommen. Griiiiiins
Naja ich konnte mich dann gerade doch noch beherrschen. Grins. Ich war nur ein viertel im Wasser.
Nach guten zwei Stunden Skulpturen besichtigen kamen wir alle dann völlig platt und durstig wieder am Auto an. Herrchen hat mir dann gleich mal meinen Napf mit frischem Wasser gefüllt. Man war der gleich wieder leergeschlabbert. Ich hatte echt irre viel Durst.
Kaum war die Wasserschüssel leer ging es auch schon wieder weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit.
Das Herrchen wollte das Kloster Sant Antimo in Castelnuovo besichtigen.
Viele Menschen machten sich wie wir auf den Fußweg zum Kloster erst war es mir nicht so geheuer und ich wollte gar nicht aus meiner Hundebox. Da es aber sehr heiß hier ist blieb mir nichts übrig als mit meinen Zweibeinern zu gehen. Ok, ok ! Es war dann ja auch sehr interessant, denn auch hier gibt es Eidechsen. Lach
Da Hunde aber nicht ins Kloster dürfen
hab ich mir die Anlage nur von außen an gesehen. Mit Frauchen hab ich mir dann einen Schattenplatz unter einem Olivenbaum gesucht um auf Herrchen und die Kinder zu warten die ins Kloster sind.
Klar blieb ich auch hier nicht unentdeckt. D
rei Nonnen hatten großes Interesse an mir doch betrachteten sie mich nur aus der Ferne und auch der Mönch im Auto bremste vor mir um mich von nächster Nähe zu betrachten.
Stop ! Halt ! Ich stell mich mal in Pose. Grins
Nach erkunden sämtlicher Winkel und Seiten des Klosters und einigen Fotos mehr in der Kamera gingen wir wieder auf unseren Heimweg.
Man Leute ! Ich war so platt,
dass meine Menschen den ganzen Tag nichts mehr von mir gesehen haben. Naja lag auch daran, dass ich nach der langen kurvigen Fahrt ganz grün um die Schnauze war.
So ist heute mal wieder gemütlicher Tag am Pool angesagt meine Menschen sind dann am schwimmen und Bücher lesen und ich strecke, meinen von Frauchen fast kahl gekämmten, Bauch in die italienische Sonne.
 
Ach ja ! Beim Italiener war ich auch mit bei.
Dort hab ich dann auch den freundlichen Husky gesehen der mich immer anwedelt. Unsere Ferienhausnachbarn waren auch bei dem Italiener und so kam man gleich sehr freundliche ins Gespräch mit dem Nachbartisch. Der Kellner der Lokals brachte mir gleich eine Wasserschüssel doch ich war so aufgeregt dass ich nur zurückwich. Leute dies behagte mir echt nicht. Ein kleiner Platz mit 10 Tischen schon so gut wie vollgestellt und ich mitten drin. Ständig lief ein Kellner oder ein Gast an mir durch. Doch auch Herrchens Versuche mich aus dem Weg zu bekommen scheiterten, denn ICH saß Felsenfest auf meinem Plüschhintern und bockte wie ein störrischer Esel. Da blieb nur, dass Frauchen mich nach außen in die Gasse nahm. Hier war es auch schon besser und ich entspannte zumindest so, dass ich die Wasserschüssel leerschlabberte und das italienische Brot, was Herrchen mir gab, auf fraß.
(Naja super wohl hab ich mich trotzdem nicht gefühlt.)
Nach einem schönen Abend bei m Italiener gingen wir dann wieder glücklich und vollgefuttert zurück
auf unsere Terrasse und ich auf mein Kissen.
So meine Lieben ich muss leider Schluss machen, Frauchen möchte nun meinen Bauch bürsten um mir die Wärme hier noch etwas erträglicher zu machen.
Bis bald eure Ampei
 

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