Mann, Oh Mann  Leute ! Am letzten Samstag in der Hundeschule ist Frauchen das  in den kleinen Zeh gerutscht und ich versuchte mich unsichtbar  zu machen.
Okay, okay ich erzähl ja schon alles von Vorne.
Also Samstag waren wir wieder bei Tom. Oder besser gesagt bei Simone, denn Tom hat sich heute bei mir nicht wirklich blicken lassen. Schufft ! Da er  mit einem „Neuen“ und seinen Zweibeinern ein Erstgespräch hatte hielt dieser sich außerhalb des Platzes auf und Simone machte die Hundegruppe alleine.
Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich trotz der „räumlichen“Trennung Tom nicht aus den Augen verlohr.
Leute wie soll ich mich den konzentrieren wenn mein Tom außerhalb des Platzes rumspaziert und mich nicht mal richtig begrüßt ? Simone mußte so grinsen weil ihr natürlich mein Objekt der Begierde und mein ständiges in Richtung Tom drehen nicht verborgen blieb.
Naja aber nun zurück zu meiner Hundegruppe.
Begrüßt hab ich natürlich mal wieder alle erst mals mit meinem Begrüßungsheulen und dann ging es ab zum Platz abschnuppern. Zum arbeiten hatte ich keine Lust war ja auch warm geworden und ich mußte mich erst mal an das nicht so kalte Wetter gewöhnen. Okay ich gebs zu. Flaußen hatte ich heute auch mal wieder im Kopf. Leute es ist soooo herrlich wenn ich Samstags all meine Freunde wieder sehe. Warum ich dann noch arbeiten soll anstat mit ihnen über die Wiesen zu tollen will mir nicht in den Kopf. Und da der Akita gezüchtet wurde um selbständig zu denken und zu handeln übernahm ich diesen Pat für  Frauchen. Ich dachte „ICH will spielen!“ und so hopste ich an der Leine sobald wir einem Vierbeiner nur annährend in die Nähe kamen. Klar hat mein Frauchen dann um alle Hunde einen größeren Bogen gemacht, denn wie soll sie mit einem heulend, springenden und wedelnden Hopsball an der Leine auch nur eine Übung machen. Zu dem war ja LeinenFÜHRIGKEIT angesagt und dies wollte ich jetzt überhaupt nicht. Grins
Dann gab Simone uns die Aufgabe alle in einer Reihe hintereinander zu laufen, die Hunde sitzen (oder liegen) zu lassen und der erste in der Reihe mußte im Slalom an den anderen Hunden vorbei laufen. Welches natürlich funktionierte wie vorausgesehen. Lach
Nur Benny, Benny wollte heute nicht so richtig laufen, der schlich immer hinter seinem Herrchen her. Danach machten wir noch Übungen wie alle Hunde mit Abstand in zwei Reihen ablegen und weg laufen. Nee, nee ! Die Hundehalter liefen weg. Die Hunde mußten ja sitzen bleiben. 
 Mann Leute ! Wenn Simone nicht auf meiner Leine gestanden währe oder sie in Händen gehalten  hätte ich hät die Runde mal auf die schnelle zum spielen auf gemischt. So übernahm es Bonny für mich. Griiiins
Bonny die kleine schwarze Flitzehündin saußte mit einem Karacho über den Platz so schnelll kannste gar nicht gucken. Schwupp die wupp hatte sie auch schon Bruno( den Australien Shepherd) von seinem Platz gerissen und beide wetzten im Spiel über den Platz. „Mann ! Siiiimone ! Geh doch von meiner Leine runter !“ Grrrr
„Ich will spielen!“ Schnief
(Dann schau ich halt nach Tom. So Pustekuchen. Ich paß nicht auf.)
Heikel wurde es nur, als sich unser neuer in der Gruppe (Frauchen tippt auf einen Molosser. Ein riesen Teil von einem Hund) mit in des Spiel einklingte. Oder eher gesagt als er versuchte Bruno zu jagen.
Zum Glück stand Simone nicht alleine auf dem Platz und so konnte einer der Zweibeiner ganz locker auf die eine des scharzen Riesen stehen bevor Bruno überhaupt bemerkte dass es warscheinlich gleich krachte. Ruck zuck war wieder Ruhe auf dem Platz und wir gingen zu weiteren Übungen über. Alle ! Außer ich, denn ich hatte die Stimme von MEINEM Tom gehört und sc hneller als Frauchen grucken konnte hatte ich meinen Popo umgedreht und starrte in Richtung Tom.
So blieb ich nun sitzen. Nee, natürlich blieb ich so nicht sitzen, denn ICH mußte ja arbeiten. Aber Frauchen hatte wirklich viel Mühe jetzt noch mit mir zu arbeiten, denn wenn ein Akita sich etwas in den Dickkopf gesetzt hatt, dann kann da keiner rütteln und so hab ich auch das Rütteln an meiner Leine einfach übersehen. Mein Interesse galt jetzt nur Tom und so drehte und wendete ich mich bei jedem Schritt in dessen Richtung. Könnte ja sein er käme zu mir. Mein Tom !
Nix da Pustekuchen. Ich schaute und Frauchen versuchte mich zum Laufen zu bringen. Mit der Aufmerksamkeit auf sich lenken hatte Frauchen trotz Wienerle keine Chance.
 Naja manchmal schaute ich schon was mein Frauchen so machte.
 
Kurz bevor wie dann rennen durften kam Tom dann doch doch noch auf den Platz. Jedoch hatte er im Schlepptau den neuen Hund und seine Zweibeiner. Zeit hatte mein Trainer heute keine für mich und mein gewedel. Jedoch durfte ich mal eine große Nase voll vom neuen Hund nehmen. „Mann riecht der gut!“
Dann ging es endlich ab zum spielen und ihr könnt euch ja vorstellen wie ich jetzt wieder bei der Sache war. Grins
 
Ist dass nicht herrlich ?!
 
Als wir dann mit der Gruppe fertig waren und zu den Autos wollten kam der Punkt warum Frauchen`s Herz in kleinen Zeh urplötzlich sackte.
In einem VWBus stand ein großer vierbeiniger Lockenkopf,ganz so wie der weiße „Pudelverschitt“ der mich in der ersten Stunde versucht hat hinterhältig in meinen Plüschpopo zu beißen. Der oder eher sie stand im Auto und hatte mich sovort im Auge. Die Besitzerin hatte leider den Lockenkopf und ihre Gesten nicht im Auge sondern unterhielt sich mit anderen Zweibeinern, den Kofferaum weit geöffnet. Frauchen ahnte schon was nu kommt, denn die Absichten des Lockenkopfes waren ja eindeutig.
Ruck zuck stand dann die auf Kravall-gebürstete auch schon neben mir. Scheibenkleister ! Leuuute !
Man hatte ich Muffe und meinem Frauchen ist die Farbe auch aus dem Gesicht gewichen, denn nu sollte der Zweitpunkt kommen an dem es sich rausstellte was ich in solchen Situationen mache.
Verhalte ich mich wie die schüchterne Ampei die keinem was tut und doch nur spielen will ?
Oder verhalte ich mich ganz nach Akitamanier und hau dem weißen Lockenkopf mal eines auf die Mütze ohne mit der Wimper zu zucken ?
Was denkt ihr ?????
oder 
 
Falls ihr meint ich hab jetzt meine Rassebeschreibung ausgepackt und dem Mädel gezeigt was es heißt einen AKITA an zu machen….
Der hat sich getäuscht.
Denn ganz zum Beruhigen meines Frauchen und deren Herz ,welches immer noch ganz unten im Zeh war.
Senkte ich meinen Kopf zu Boden und hilt der knurrenden, riesen Streittante meinen Rücken hin.
Man hat die geknurrt und die Zähne konnte ich auch alle sehen. Doch ich blieb gaaanz ruhig und versuchte mich unsichtbar zu machen.
Irgendwie war ich dann doch nicht so interessant und so zog der Lockenkopf wieder ab in Richtung Frauchen. Die sich übrigens nicht bemüht hatte ihren Knurrbollen zurück zu holen.
Beruhigt und stolz auf ihr liebes Ampeimädel stiegen Frauchen und ich mit weichen Knien und weichen Pfoten ins Auto um schnell nach hause zu kommen.
Sichtlich weiche Pfoten bekomme ich auch immer noch wenn ich die Geräusche der Müllabfuhr höre. Egal wie weit das Monstrum auch weg ist. Glaubt mir ICH HÖHR DEN LASTER ganz genau.
Ganz genau hör ich auch wenn es an meiner Haustüre  klingelt und egal WO ich bin ich steck immer meine neugierige Nase in Flur um zu sehen, ob es meine Wecklefrau oder bekannte Streichelhände sind die da kommen.
Streichelhände hat auch mein Herrchen und ich genießen es immer mehr.
Soll ich euch was verraten ? Herrchen genießt glaub ich auch unsere Streichelzeiten. Ich  versuch zwar oft immer wieder schnell weg zu kommen, wenn ich ihn höre oder sehe. Aber wenn er „sitz“ sagt muß ich irgendwie hinsitzen und dann schmußt er mich richtig. Wenn ich es schaffe mich durch die Schlafzimmertür zu drücken, weil Frauchen schon raus kam, dann kommt es sehr häufig vor, dass ich mit meinem freudigen brummen und heulen Herrchen wecken darf. Naja darf ist glaub ich nicht danz soooo richtig. Grins
Aber ich weck ihn einfach und dann knuddelt und krault er mich immer vom Bett aus. Vom Kopf bis zum Plüschpopo wird dann alles durch geknuddelt und Leute ! Ich genieße es mitlerweile sehr.
Auch mein Frühstückstoast (Meno ja ich bekomme auch einen Toast VOM Tisch. Grins) Sonntagmorgen bekomme ich nur von Herrchen. Alle anderen haben dann Sendepause.
Auch der Postbote der meine beiden vierbeinigen Vorgängerinnen kannte hat mich der Tage schon oft zu Gesicht bekommen. Naja ein Leckerchen von ihm zu nehmen hab ich mich noch nicht getraut. Aber ich hau auch nicht mehr ab, wenn er klingelt und „Hallo Ampei!“ sagt.
Tja ich wird so langsam immer mutiger, Oder nennt man dies neugieriger ???? Lach
 
Da es heute schon wieder Samstag ist. (Wie schnell dies doch immer geht) Erzähle ich euch gleich noch wie es heute wieder bei meinem Tom war.
Es war ja heute sehr kalt mal wieder und weil der Hundeplatz so ganz ohne Schutz vor Wind ist hat Tom und Simone beschloßen, um der Kälte und des eisigen Windes  etwas zu entfliehen, uns UM den Platz zu jagen. Was so viel beudeutete wie eine Stunde spazieren laufen.
Wer nun aber denkt „Boah ! Haben die es locker. So ein gemütlicher Spaziergang.“
Der kennt meinen Tom und Simone nicht, denn mit gemütlich war hier nix drin. Da noch nicht alle zu Beginn der Stunde da waren durften wir erst mal an lockerer Leine uns auf dem Platz um her schnüffeln und begrüßen.
Ich hab da gleich mal bei Benny`s Herrchen ein Wienerle abgestaubt. Der richtig glücklich ist, dass ich bei IHM (als Mann) bettle.( Ich bell ihn sogar an, wenn der im Leckerchen geben zu lange brauch oder ich zeih ihm mit meiner Pfote dass dies schneller gehen muß.)Bei meiner Trainerin Simone hab ich es auch versucht. Aber die hatte heute die Taschen leer. Grrrr
Nach kurzem warten sollten wir dann in dreier Gruppen aufgeteilt werden. Eine Gruppe ging mit Tom und die andere mit Simone in die gegengesetzte Richtung. Ihr könnt euch bestimmt denken WO ICH war.
Klar bei Tom. Grins
Nur leider hatte der seine Rotweilerhündin Lyra dabei. Die zwar sehr verträglich ist. Aber erst einige Minuten brauch um zu merken, dass die anderen Hündinen ihr nix machen. Hat sie die Bedenkzeit nicht, bekommen die anderen Mädels eins auf die Mütze. Da ich nicht schon wieder wollte, das Frauchens Herz in kleinen Zeh rutscht hab ich lieber Abstand von Tom gehalten. Der auch keinen Zoff unter den Mädels wollte und deshalb genau auf den Abstand von Lyra und mir achtete.
Aufgabe war es nun die Leinenführigkeit nicht nur auf dem Platz zu üben sondern auch auserhalb. Praktisch in freier Natur und hier war uns heute einiges geboten.
Erst gingen wir ganz gemütlich über Feldwege und ich konnte Aki (Wie der große schwarze Riese heißt. Der übrigens kein Molosser ist) mal nach Herzenslust beschnuppern. Aber Leute echt „DER ist ja riesig!“ Jedoch ein schrecklich lieber Kerl. Nur Herrchen schnaupte manchmal neben her weil Aki an der Leine zog oder einfach schwupp diewupp die Seite wechselte. Aber wir konnten mal beide vom anderen eine Nasevoll nehmen ohne dass der andere es gleich als Anmache empfand. Soll ich euch was sagen ? Ich hab schon garkeine Angst mehr vor dem schwarzen Riesen. Ich mein sonst hab ich immer versucht hinter ihm zu bleiben beim spielen. Aber heute liefen wir nah bei einander und Lyra hinter uns.Am Feldweg mußten wir dann alle noch links in Acker sitzen denn von vorne kam ein Pferd an getrabt. Irgendwann war dann der gemütliche Feldweg zu ende und wir kamen an einen neuen Weg. Dort waren Pferde auf einer Weide und irgendwie traute ich ihnen nicht so ganz. Schnurstracks war mein Wadel am Boden und meine Ohren nach hinten geklappt. Aber ich hatte die Biester voll im Auge. Entspannter wurde es aber auch nicht nach den Pferden denn nu kamen wir an einem großen Tracktor vorbei und damit keiner Panik bekam  hat Tom uns alle links am Straßenrand sitzen oder stehen lassen bis der Riese auf vier Rädern an uns durch war. Nicht Aufregung genug sollten wir nun an einem Gehege durch in dem Esel standen. Man haben die uns beobachtet. Ich hab echt geschaut dass ich an denen durch komme. Nur Aki mußte sich die grauen Langohre genauer an schauen. Dem war aber noch immer nicht genug, denn die Esel standen an einem großen Anglersee und so ließ es sich nicht vermeiden, dass da auch noch Angler waren mit langen Angeln. Die ich nicht so vertrauensvoll fand. Doch wir mußten hier durch. Welches schon wirklich nicht sehr entspannt war da die Männer Autotüren zu“knallten“, in Taschen wühlten und laut mit einander lachten. Aber ich habe es geschafft.
Nach all der Aufregung sahen wir Simone mit den anderen drei Gruppenmitgliedern uns entgegenkommen und so bekamen wir wieder den Befehl uns links am Straßenrand hin zu setzen und die Anderen an uns vorbei ziehen zu lassen ohne auf zu springen.
Hat alles super geklappt und so mußten nun die anderen hinsitzen und wir durften an ihnen vorbei laufen. Die Übung war jetzt wirklich mal ganz enfach. Nach noch drei mal hinsitzen um die Autos der Angler paßieren zu lassen waren wir wieder am Hundeplatz angelangt und da Aki und ich die ersten waren durften wir jetzt erst mal richtig rennen.
Lustig war, als Aki`s Herrchen seinen Riesen von der Leine ließ und zu Frauchen meinte er sei gleich wieder da. Hi hi ! Mein Frauchen hat vielleicht Augen gemacht, denn sie hatte keine Ahnung wie der Rüde sich verhält und ob wir uns vertragen.
Leute !! Die brauchte keine Angst zu haben da ich viel schneller bin als der Kerl. Lach
Ich bin gerannt und es war so lustig,
den Aki ist hinter mir her geflitzt und hat gejault weil er sauer war mich nicht zu kriegen
Huhu da bin ich !
. Man war das lustig und ich hatte einen riesen Spaß da bei.
Frauuuuuuchen ich kommeeeeeeee.......
Danach Aki vom Platz war durften dann auch noch Bonny, Bruno und Benny mit mir flitzen
und ich war so richtig platt.
Platt, aber glücklich.
 
 

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