Ich bin wieder hier. In meinem Revier. War nie wirklich weg. Hab mich nur versteckt.

(Träller, träller, la la laaa)

So Leute mein erster Urlaub mit meinem Zweibeinigen Rudel ist vorüber und nu habe ich die große, schwere Aufgabe euch von meinen letzen  aufregenden, neuen, und erlebnisreichen 14 an der Nordsee zu erzählen.
Damit ihr aber nicht die Nächte im Internet verbringen müsst ( Grins) und ich mir nicht die Pfoten wund tippe (heul) machen wir dies alles Häppchen für Häppchen.
Ich mein ich bekomme ja meine Leckerchen auch nicht alle auf einmal.
Nun lasst mich mal nachdenken was ich alles erlebt habe.
Von meiner Ankunft in Nordfriesland habe ich auch ja schon erzählt und auch von meinem liebestollen Verehrer Kenny.
 
Amon schläft natürlich mal wieder. Doch Kenny hat alles im Auge !
Na dann will ich doch mal weiter überlegen….
Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm….
Ach JA !!!
Von dem einen Hofhund der immer nur Augen für seinen sabbrigen Ball hat hab ich auch ja schon am Anreisetag berichtet. Hasco heißt er. Hasco ist ein 2 jähriger Border Colli und weil er keine richtige Aufgabe und Arbeit hat, hat er es sich zum 24 Stunden Job gemacht allen Feriengästen seinen  sabbrigen Ball vor die Füße zu legen. Und glaubt mir mit 24 Stundenjob mein ich auch 24 Stunden, denn sobald sich ein Zweibeiner im Hof zeigte legte Hasco ihm ohne zögern seinen triefend sabbrigen Ball vor die Füße. Ging 4 Schritte zurück und sah den Menschen gaaaanz  mittleidig an.
 
 
Zum Glück kam immer wieder der zweite Hund der Altbauern mit auf den Hof, denn Bine hatte nur Augen für mich und nicht für so einen sabber Ball. Pha !
Bine !
 
Bine ist eine 8 Monate alte Münsterländerin und noch sehr verrückt ,verspielt und sehr srunghaft wenn sie Zweibeiner sieht. Der Sohnemann musste immer auf passen dass er gut auf den Füßen stand sonst warf Bine ihn einfach um.  Bei mir meinte sie, sie könnte mich mit ihrem geknurre beeindrucken. Tssss
Ich hab es einfach ignoriert.  Was will der junge Schnösel denn ?!
Dass Bine  nicht vom Hof darf juckt die junge Wilde nicht, denn einen Spaziergang mit mir und meinen Leuten ließ sie so gut wie nicht aus.
Obwohl meine Menschen  auf Wunsch vom Besitzer (der sich selber nicht darum kümmerte wo Bine gerade ist) Bine immer wieder auf den Hof zurück schickten. Klar hatte sie nach kurzer Zeit raus, dass sie erst mal brav auf dem Hof bleiben muß. Zumindest bis meine Leute gaanz weit hinten auf dem Deich oder auf der Wiese sind und dann….
dann konnte sie schnell hinterher rennen, denn keiner wollte ja wieder so schnell zurücklaufen. Naja die ersten paarmal taten dies meine Leute dann doch. Bis es ihnen zu doof wurde sich auch noch darum zu kümmern, dass der Hofhund zuhause blieb und so hatten Bine und ich eine tolle Zeit mit einander.  Denn ab da war Bine so gut wie immer beim laufen mit dabei und wir konnten richtig über die weiten grünen Wiesen tollen. Man war dass klasse. Ich hatte endlich eine Spielgefährtin.
Eine richtige Hundefreundin. Die sogar mit mir spielen und rennen kann.
Ist dass nicht herrlich ?????
 
 
Natürlich habe ich auch etwas mehr als nur Wiese und die beiden Hofhunde im Urlaub gesehen und so führte mich unser erster Ausflug in meinem Urlaub nach Westerhever zum Lauchtturm.
 
 
 Erst mußten wir wieder mit dem Auto fahren. Welches mir nach so viel Stunden im Auto nichts mehr ausmachte und die X-Tropfen brauchte ich auch nicht mehr obwohl nun wirklich viel aufregendes auf mich zu kam. In Westerhever angekommen mußte ich feststellen, dass wir nicht die einzigen dort waren die laufen wollten. Oh Nein !!!!!!
Zwischen Inlinefahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger , Kinderwägen und fremden Hunden mußte ich durch. Klar erst mal alles mit Herrchens Hilfe,
 denn dieser brachte mich ruhig und sicher durch die Meute.  3 km bis zum Leutturm  mußte ich überstehen und dann alles wieder zurück. AQber ich hab dass klasse gemeistert mit meinen Zweibeinern und so führte mich bald die Tochter den Rest des Weges
Das war richtig toll, denn ich habe Scharfe geschnuppert und andere Hunde getroffen. Am Leuchtturm selber war dann nicht mehr so viel los und so konnte ich mir alles gaaanz in Ruhe anschauen.
Man ist der groß !!
 
Zurück sind wir dann über einen ganz schmalen Naturweg
 
mitten durch die Wiesen gelaufen.
 

 

Und weil sich die Kids mal wieder im die süüüüße  Ampei stritten durfte der Sohnemann den Rückweg mich führen. Hi hi ! Dass war lustig, denn wir sollten ja NUR auf dem schmalen Pfad laufen. Pustekuchen ! ICH hatte keine Lust nur hintereinander zu latschen. Es roch doch links und rechts viel zu gut. So bin ich einfach los gerannt. Hab meine Beine mal kräftig ausgestreckt. Was ich nicht bedachte, war dass ich ja den Sohnemann am anderen Ende der Leine hatte und so konnte Herrchen gerade noch in Sekundenschnelle in die Leine greifen und den Sohnemann vor einem Wasserbad in freier Natur retten.

 

 
Ich hab gar nicht verstanden, warum der mich auf einmal nicht mehr an der Leine halten wollte. Ich mein ich hatte so viel Spaß, denn nu hatte ich meine vollen 5 Minuten und rannte was die Leine her gab. Herrchen musste auf einmal den Sohnemann beruhigen dem die Schulter weh tat und so landete ich mal wieder bei Frauchen. Leute hatte die zu kämpfen mich an der kurzen Leine zu bändigen. Frauchen hatte alle Hände voll zu tun und Herrchen und die Kinder lachten sich einen ab weil ich immer noch versuchte zu rennen und zu hopsen. Frauchen lachte irgendwie nicht. Komisch !?
Nach dem langen Weg und den vielen Eindrücken war ich völlig entspannt und ruhig. Oder nennt man dies am a….. Äh ! Ich meinte erschlagen?
Auf jeden Fall war ich so geschafft und in Ruhe, dass meine Menschen beschlossen mit mir einen Ausflug in die Stadt Garding zu machen.  Direkt auf einem belebten Platz parkten wir unser Auto und von da aus ging es erst mal eine Besichtigung durch den Ort machten. Welcher uns zum Schluß in eine Eisdiele führte. Herrchen suchte sich mit mir eine ruhige Ecke und so konnte ich mir erst mal die neue Situation von meinem sicheren Platz anschauen. Doof fand ich nur, dass genau an meinem Platz eine Seitenstraße durch führte. Man bin ich erschrocken und wollte schnell weg als da ein gerumpel und gescheperre  auf dem Kopfsteinpflaster zu hören war.
Habt ihr gewußt was so ein gewöhnlicher Traktor auf solch einem Boden für Lärm macht ? Oder ein Auto ?
Erst bin ich immer erschrocken, doch nach einer Zeit konnte dieser Krach mich nicht mehr beeindrucken und sobald ich sehen konnte was da so einen lärm machte war ich wieder beruhigt.
So ging auch dieser Tag mit viel erlebten zu Ende und ich kam müde aber glücklich wieder in der FeWo an.  
 
 
Weitere spannende Zeilen meines Urlaubs bekommt ihr dem nächst !

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