Ihr werdet es nicht glauben. Aber so wie es aussieht hat mein Frauchen UNSEREN Hunde-Guru gefunden. Trainer passt  , Fahrweg passt, Trainingszeiten passen und Preis passt.
Wer hätte gedacht, dass mein kritisches Frauchen so schnell am Ziel mit ihrer Suche ist. (Zumindest sieht es heute danach aus.)
Aber nun will ich euch alles mal schön der Reihe nach erzählen.
Gestern war also meine Vorstellung in der Hundeschule beim Akita-Rotti-Besitzer.
Wir also auf zur Hundeschule. Weil Frauchen, die Nuss, zu früh in den Feldweg eingebogen  ist bekam ich erst mal wieder eine Popo-Massage hinten in meiner Hundebox. 50 Meter weiter war erst die GETEERTE Einfahrt in den alten Bauernhof. Und so kamen wir dann nach nur kurzer, oooober kurzer Fahrzeit beim Trainer an. Tom wartete schon auf uns und war gespannt was ihn jetzt erwartet, denn mein Frauchen hat ihm ja schon im Vorfeld alles ausgeplaudert.
Trainiert wird hier mit Geschirr weil es im Gegensatz zum Halsband nicht immer auf den Kehlkopf drückt (beim ziehen). Was zur Folge hat, dass es keine bleibenden Schäden im Kehlkopf und Halsbereich verursachen kann wenn ich auch mal ins Geschirr mit voller Wucht rein renne. Was IIIIICH ! Ja NIE mache da ich eine ganz leinenführige Akitadame bin.
Aber um wieder an den Punkt zurück zu kehren. Also Geschirr an. Normale 2 Meter Leine ran und 5 Meter Leine mit plus genügend Leckerchen und Kackatütten, denn der Platz soll trotz (oder vielleicht gerade wegen) der vielen Hunde sauber bleiben.
Also nu ging es los als ich alle meine sieben Sachen huckepack bei mir hatte. Erst durfte ich mal an meiner 2 Meter Leine mir alles ganz genau unter die Nase nehmen was so schon alles auf dem Hof rumgelaufen ist und rum steht. Alle Pflanzenkübel habe ich vorsichtig beschnuppert, alle Spuren meiner Vorgänger habe ich weit in mich eingezogen. Klar bin ich erst mal sehr vorsichtig und leicht geduckt über den Hof geschlichen hinter Frauchen und dem Trainer hinter her. Wir sind über eine große Wiese gelaufen ich durfte schnuppern was das Zeug hält und Tom hat sich erst mal bei Frauchen seine Informationen geholt. Woher ich kam, was ich schon alles gelernt habe, wo die „Probleme“ laut Frauchens Sicht sind und vor allem wo wir hin wollen.
 
ICH wusste wo ICH hin wollte. Über die ganze Wiese, wollte ich. Schnuppern. Riechen wer hier schon alles war und alles, alles wollte ich hier wissen.
Frauchen ! Frauchen wollte, dass wir eine Bindung aufbauen, dass ich irgendwann frei laufen kann und vor allem wollte sie für mich viel sozialen Kontakt zu meinen Artgenossen. Denn der Akita kann ein sehr dominanter und sehr unverträglicher Vierbeiner sein. Frauchen wollte hier versuchen mich so gut wie möglich zu sozialisieren. Und mein mangelnder Freilauf war ihr noch sehr wichtig. Da ich nur die Möglichkeit habe in Frauchens kleinen Garten ohne Leine herum zu rennen und zu springen. Leute ! Ich mein wer Frauchen Garten kennt weiß, dass ich hier zwei große Sprünge mache und dann am Zaun klebe.
Platsch !
Ampei  hat Rillen auf dem Fell.
Nu gut. Der Trainer hat sich alles genau angehört. Hat sich über den Langhaar Akita informiert, denn dieser ist im in all der Zeit noch nie unter die Augen gekommen und gehört hatte er von mir auch noch nix. So konnte Frauchen endlich los werden , was sie so alles über mich erfahren hatte. Grins  
Dann hat er Frauchen gefragt, ob sie eine Vorstellung hat wie er arbeitet ? Klar hatte Frauchen die, denn wie gesagt mein Frauchen ist sehr kritisch geworden was Hundeschulen  betrifft und so hat sie sich schon mal bei Cocos Frauchen wie auch auf der HP der Hundeschule über dessen Trainingsmethoden schlau gemacht.
Und so wusste mein Frauchen, dass hier nach  animal learn  trainiert wird. Welches Frauchen noch nicht allzu viel sagte. Nur dass hier auf die Signale der Hundesprache sehr geachtet wird, kein runter drücken bei ungehorsam sondern lockeres heran führen an die Aufgaben. Nicht zwei Stunden knall harte Hundeplatzarbeit. Sondern auch Lockerung, Entspannung und einfach mal die Nase über´m Boden schnüffeln lassen nach getaner Arbeit.
Es war viel versprechend und so war Frauchen nun gespannt ob die Hundeschule  den hielt was sie auf ihren Seiten verspricht.
Ich also immer noch die Umgebung abschnüffelnd hinter den beiden, vor den beiden, neben den beiden herlaufend. Die immer wieder stehen blieben und der Trainer mich mit Wurst zu sich lockte. Erst war ich sehr vor-vorsichtig und hab mich nur zögerlich zu dem fremden Mann hin getraut. Natürlich immer mit Rückzugmöglichkeit.
So hat er Frauchen erzählt warum er den Trainerschein gemacht hatte. Wie bei vielen anderen war es ein Hund der nicht hören wollte der ihn auf die Spur des Trainers brachte. Dann kam die Zeit mit seinem ersten Akitarüden und als Frauchen ihm sagte dass sie Acuma  kannte ! Machte der Tom große Augen und noch größer wurden sie als Frauchen sagte sie kannte auch Paco. Grins
Ihr hättet mal sehen sollen was für ein grinsen der Tom im Gesicht hatte als ihm jetzt ein Licht auf ging ! Lach
Aber Leute !!!!
Ich kann euch sagen NU ging das Fachsimpeln erst richtig los und immer wieder mit anlocken von der kleinen, schnüffelnden Ampei die bereits an der 5 Meter Leine war. So gingen wir auf einen weit eingezäunten Platz zu in dem ich erst mal ohne Leine alles nach Herzenslust beschnuppern durfte. Man Leute war dies klasse. Der Trainer hat mir erst mal gezeigt wo der Wassernapf ist und dann hab ich ihm vor lauter Aufregung erst mal einen Haufen auf den schönen kurzen Rasen gesetzt. Hier durfte ich auch auf die Spur meiner Vorgänger gehen. Was ich nicht bemerkte war dass Frauchen und der Trainer sich einfach in die gegengesetzte Richtung verkrümelten. Ehrlich gesagt war ich auch so mit schnüffeln beschäftigt, dass ich nix mehr mit bekam. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schnell ich bei meinem Frauchen war als ich bemerkte, dass die beiden nicht hinter mir her liefen.
Kaum war ich aber bei den beiden angelangt machten die nach ein paar Metern wieder kehrt in eine andere Richtung. Ich natürlich wieder vorneweg und am schnüffeln und mal wieder erst gemerkt dass die beiden weg sind als die am ganz anderen Ende des Trainingsplatzes waren.  Ich also wieder hinter den beiden her. Ich mein Leute der Platz ist groß und mein Frauchen weit weg. Das geht mal gar nicht !
Und so beschloss ich einfach bei meinem Frauchen in der Nähe zu bleiben. Leute dass war viiiiiel besser, denn so hab ich ruck zuck die Kehrtwendungen der beiden mit bekommen und konnte so gleich wieder hinter her laufen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ICH mein Frauchen im Blick hatte.
Immer wenn ich bei den beiden in der Nähe war lockte der Trainer mich mit einer leckeren Wurst. „sitz“ dürfte ich auch noch vorführen und als der Trainer einen Telefonanruf bekam rief Frauchen mich über den großen Platz. Die war nämlich schon wieder weit, weit weg gelaufen von mir. Ihr hättet mich sehen sollen. ICH bin volle Karacho und im gestreckten Galopp zu meinem Frauchen wie eine verrückte gerannt. Vor sie hingesessen, bevor mein Frauchen überhaupt „Piep“ machen konnte und hab auf meine Belohnung gewartet. Man mein Frauchen währe fast aus den Turnschuhen gekippt. Denn ich höre OHNE Leine normalerweise NIE. Und so war sie Mega platt und stolz auf mich.  Frauchen meinte sie träumte und so hat sie mich nach reichlichem Abstand wieder zu sich gerufen.
Hi hi ! Und wieder bin ich im gestreckten Galopp auf mein Frauchen zu gerannt. Vor sie hingesessen und auf mein Leckerchen gewartet. Nu hatte mein Frauchen richtig Spaß daran und so rief sie mich noch zwei mal. Nu hatte ich aber einen heiden Spaß am rennen und so hab ich mir erlaubt erst mal eine Ehrenrunde um mein Frauchen zu ziehen bevor ich vor und hinter ihr zum sitzen kam. Tom der schon lange nicht mehr telefonierte fand es richtig klasse. Was ihm aber am besten gefallen hat war meine Ausgelassenheit und Freude am rennen.
Den großen Treckerreifen der mitten auf dem Platz steht hab ich auch erst mal mit Vorsicht beschnuppert. Aber schnell merkte ich, dass der wohl nicht beißt.
Brav war ich auch, als drei weitere Hunde auf der anderen Seite des Zaunes spazieren liefen. Ich bin nur auf der Wiese gestanden und hab sie beobachtet. Gebellt oder an Zaun getraut hab ich mich nicht.
Was ich aber interessant und OBERKLASSE  fand war der Rindenmulch den ich nach meinem zweiten Ich-bin-so-aufgeregt-Hundehaufen entdeckte. Dieser war in einem breiten Kranz um einen Baum gelegt und hier hab ICH mich mal mit meinem Plüsch-Kopf so RICHTIG drin rumgewälzt. Man war das herrlich und ich hab in meinem langen Fell fast den ganzen Mulch mit nach hause genommen.
 
Die erste Trainingsstunde in der neuen Hundeschule war KLASSE. Sehr entspannt für alle. Sehr informativ und mein Frauchen hat endlich gesagt bekommen, dass unsere Bindung doch schon sehr gut sei, denn der Trainer meinte ich hätte immer gesehen wo mein Frauchen ist und wenn ich mich mal vom schnüffeln ablenken lies hab ich doch schnell wieder die Nähe von Frauchen gesucht. Er fand dass ich sehr aufmerksam bin, jedoch auch noch sehr schreckhaft und vorsichtig. Doch mit sehr viel Neugierde und Freude und dies gefällt ihm sehr gut.
Er bot uns an am nächsten Tag doch zu zwei Trainingsgruppen zu kommen. Bei beiden konnten wir mit machen und überlegen in welche ich und mein Frauchen besser rein passen würden.  Tom tendierte eher zu der ersten Gruppe weil hier Junghunde drin sind mit denen ich auch sehr oft spielen und toben konnte. In der zweiten Gruppe sind eher die „älteren“ gesetzteren Hunde. Welche auch ihre Vorteile für mich hätten.
So haben wir uns also auf den nächsten Tag zum Training-schnuppern verabredet.
Leute ich sag euch, wenn dass so weiter geht Tag für Tag. Mach ich in 4 Wochen meine Begleithundeprüfung. Lach
Da Frauchen leider keine Zeit zum Bilder machen hatte, denn SIE musste ja auch mit arbeiten, ist diese Seite heute leider ohne der tollen Fotos von mir.
Die Fotos und den Bericht über meine Trainings-gruppen-schnupper-stunden bekommt ihr der Tage.
Meine Pfoten schaffen einen noch läääängeren Bericht heute nicht mehr. Der Hundeplatz hat Frauchen und mich soooo fertig gemacht.
Bis der Tage eure völlig müde aber glückliche  Ampei

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